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14. Februar 2001, Nordwest-Net Oldenburg
Oldenburg (dpa) - Als weltweit beispielhaftes
Modellprojekt für besseres Hören hat Wissenschaftsminister Thomas
Oppermann (SPD) das Kompetenzzentrum Hörgeräte Systemtechnik (HörTech)
in Oldenburg eröffnet. Unter Federführung der Universität Oldenburg
haben sich dort elf Projektpartner aus Forschung, Bildung, Medizin und Industrie
vereint und dafür von Bund und Land 13 Millionen Mark an Finanzhilfen bekommen.
Zwölf Millionen Deutsche leiden unter behandlungsbedürftigen Hörschäden
und müssten eigentlich ein Hörgerät tragen. Lediglich drei Millionen
besitzen ein Hörgerät, dessen Tragen nach wie vor mit einem Stigma
behaftet sei, hieß es in Oldenburg. Eine wichtige Aufgabe des Kompetenzzentrums
sei es daher, die immer kleinere und intelligentere Technik an den Patienten
zu bringen, sagte der Physikprofessor
und HörTech-Sprecher Birger Kollmeier. Ein erstes Alarmzeichen für
einen Hörschaden sei bereits, wenn jemand nicht gleichzeitig dem
Fernseher und seiner Frau zuhören kann.
Schwerpunkt der Arbeit des Kompetenzzentrums mit zwölf festen Mitarbeitern wird die Koordinierung der Arbeit aller Institutionen sein, die am Prozess von Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Hörgeräten beteiligt sind. Darüber hinaus bietet HörTech beratende Hilfe für Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Patienten an.
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