In die neue Gesellschaft werden 7,5 Millionen Mark Fördergelder fließen, die von Oldenburger Hörforschern unter
Leitung von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier im Rahmen eines
Wettbewerbes beim Bundesministerium für Bildung und
Forschung eingeworben wurden. Mit diesen Geldern soll
nach eigenen Angaben u .a. ein
neues HiFi-Hörgerät entwickelt werden, das immer mehr
den Leistungen des menschlichen Ohrs entspricht. Kanzler Scholz betonte, mit
der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft schlage die
Universität Oldenburg ein
neues Kapitel in ihrer Geschichte auf. Wörtlich sagte er:
"Wir machen damit deutlich,
dass wir eng mit der Wirtschaft
zusammenarbeiten wollen im
Interesse der weiteren Entwicklung der Region."
Die vorhandene Kompetenz
des HNO-Zentrums des Evangelischen Krankenhauses im
stationären und ambulanten
Bereich werde durch die enge
Zusammenarbeit mit dem
Hörzentrum und der HörTech
weiter ausgebaut, erklärte für
die Klinik Thomas Kempe. In
der Praxis erfolge ein Wissenstransfer, der in die tägliche
Klinikarbeit Eingang finde
und Innovationen fördere. Damit könnten bereits frühzeitig
Trends und Entwicklungen zugunsten der Behandlung von
Patienten umgesetzt werden.