Pius-Hospital Oldenburg
stiftet Juniorprofessur für Medizinische Strahlenphysik an der Universität
Oldenburg. Das Pius-Hospital Oldenburg hat eine Juniorprofessur
für Medizinische Strahlenphysik an der Universität Oldenburg gestiftet. Mit
diesem jüngsten Kooperationsprojekt wird die bisherige Zusammenarbeit beider
Institutionen in dem für die klinische Strahlentherapie äußerst wichtigen
Bereich deutlich gestärkt.
Durch die Einrichtung der Juniorprofessur könne die Universität Oldenburg als
einzige Hochschule in Deutschland ihren Studierenden jetzt die ganze Breite der
Medizinischen Physik innerhalb eines Physik-Instituts anbieten, betonte Prof.
Dr. Dr. Birger Kollmeier, Leiter der Medizinischen Physik an der Universität.
Die Stiftung einer Juniorprofessur für die Universität Oldenburg, die in der
Forschung eng mit dem Pius-Hospital zusammenarbeite, ermögliche der Klinik ganz
neue Forschungsaktivitäten auf diesem klinisch wichtigen Gebiet, sagte Dr. Kay
Willborn, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und internistische Onkologie
des Pius-Hospitals Oldenburg. Die medizinische Strahlenphysik unter Dr. Antje
Rubach ist für den Betrieb und die ständige Verbesserung von
Bestrahlungstechniken zuständig, mit denen Krebserkrankungen behandelt werden.
„Das Pius-Hospital besitzt die bedeutendste Einrichtung dieser Art im
Nordwesten, die durch die universitäre Anbindung weiter aufgewertet wird“,
betonte Willborn.
Das studentische Interesse an dieser Fachrichtung ist groß: Bereits jetzt
fertigen ein Dutzend Studierende des Studiengangs „Engineering Physics“ ihre
Bachelor- oder Master-Arbeit am Pius-Hospital an – mit steigender Tendenz.
Dass Oldenburg schon heute einer der wichtigsten Standorte für Medizinische
Physik in Deutschland sei, nutze auch der Profilbildung der Universität, sagte
Universitätspräsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind in diesem Zusammenhang. Zudem
sei die Stiftung einer Juniorprofessur durch die Klinik ein besonders
gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen einem
Versorgungskrankenhaus und einer Universität.
Das Berufungsverfahren für den Juniorprofessor ist bereits abgeschlossen: Dr.
Björn Poppe (33) nimmt am 16. Dezember 2004 seine Lehr- und Forschungstätigkeit
auf. „Mit Dr. Poppe konnten wir einen besonders fachkundigen und engagierten
jungen Kollegen gewinnen“, so Kollmeier.
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